Samstag, 09.09.2017, 17 Uhr:

TSV esbo NEUMARKT : SAK 1914 3:0 (2:0)

Tore für den TSV: 2x Bernie Huber-Rieder (6., 50.), Chris Hübl (16.)

Bei idealem Spätsommer-Fußballwetter dokumentierten beide Teams, warum es derzeit bei ihnen nicht wie gewünscht läuft. Der Wille ist zwar da, die Form aber leider nicht und deswegen leicht verunsichert präsentierten sich beide ex-Regional-Ligisten häufig weit unter ihren Möglichkeiten. Von Beginn an war eigentlich klar, wer da der Herr im Hause ist und die schnelle 2:0-Führung nach 16 Minuten ließ die TSV-Fans hoffnungsvoll jubeln! Dieser sichere frühe Vorsprung aber spornte nicht an, er wurde nur verwaltet und dementsprechend passierte die restliche 1.Halbzeit nicht mehr viel. Hätte nicht das DFB-Schiri-Team aus dem fernen Unterfranken (Großraum Würzburg) in manchen Situationen für Aufregung und Kopfschütteln gesorgt, man hätte meinen müssen, da matchen sich 2 Mannschaften in einem Aufbauspiel. Besonders kurios ein Pfiff in Minute 43. Mario Leitner steht im Fünfer verkehrt zum Tor, will aus der Drehung schießen, ein SAKler fährt ihm in die Parade, Mario fällt, der Schiri pfeift sofort. Alles meint, es sei ein klarer Elfer, der Schiri aber hat als wohl einziger ein Foul unseres Spielers gesehen!

Als Bernie Huber-Rieder, der an diesem Tag auffälligste Neumarkter, in Minute 50 mit einem satten Schuss aus etwa 25m auf 3:0 stellte, war eigentlich alles gelaufen. Unsere Truppe verwaltete das Ergebnis, der SAK war an diesem Tag, offensichtlich auch geschwächt durch viele Verletzte, nicht in der Lage, unsere Jungs ernstlich zu gefährden und so reichte es zu einem früh feststehenden glanzlosen Sieg!

Samstag, 19.08.2017, 18 Uhr:

TSV esbo NEUMARKT : UFC Altenmarkt 2:1 (2:1)

Tore für den TSV: Mario Kreuzer (24.), Chris Hübl (41.)

Wie vermutet und von der Betreuerbank richtig eingeschätzt – die Pongauer erwiesen sich als schwerer Brocken. Das aktuelle Tabellenschlußlicht spielte nicht wie ein Abstiegskandidat, sondern selbstbewusst, extrem lauf- und zweikampfstark und machte unseren Jungs so über die gesamten 95 Minuten das Leben schwer. Wieso sie in der Vorwoche daheim gegen die Gollinger eine 0:4-Packung einstecken mussten, blieb angesichts der kompakten Spielweise ein Rätsel. Allerdings muss man aber auch feststellen, dass unsere Truppe nicht ihren besten Tag erwischte, von der Spielanlage her fast immer mit hohen diagonal geschlagenen Bällen agierte und kaum einmal das gepflegte Pass-Spiel probierte. Daher waren zusammenhängende Aktionen Mangelware und das Match selbst spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab, wo wir aber dank Raimund Friedl klare Vorteile hatten.

Dazu kam auch noch, dass der beste Mann der Gäste eindeutig der Goalie war, der seine Mannschaft mit tollen Reflexen im Spiel hielt und die TSV-Fans bis zum Schlußpfiff zittern ließ. Gottseidank stand unsere Abwehr wie immer felsenfest und war die Basis für den knappen, aber hochverdienten Sieg!

Samstag, 19.08.2017, 18 Uhr:

TSV esbo NEUMARKT : TSU Bramberg 2:0 (1:0)

Tore für den TSV: Raimund Friedl (26. Elfmeter), Chris Hübl (79.)

Der Gegner aus dem Oberpinzgau entpuppte sich als homogene, zweikampfstarke Truppe, die mit einem strikten Spielkonzept agierten und so unseren Jungs nahezu über die gesamten 90 Minuten das Leben schwer machten.

Vom Anpfiff weg ließen sie unsere Abwehr hin und her spielen, 10m vor der Mittellinie war aber dann Schluß, da gingen sie unbeirrt in die Zweikämpfe, schafften sich durch des öfteren unerlaubte Körperattacken Respekt und störten so sehr erfolgreich den Spielfluss unseres Mittelfeldes. Durch beiderseits viel Laufarbeit war im Zentralraum kaum Platz für durchdachte Aktionen, meist war nicht einmal mehr Platz für einen Haken. Vorne war Chris Hübl durch eine konsequente Manndeckung lange wirkungslos, erst als er mehr auf die Seiten auswich, hatten seine Offensiv-Kollegen auch in der Mitte ein wenig mehr Platz, erfolgversprechende Aktionen aber waren weiterhin Mangelware. Die Gäste hatten in den gesamten 90 Minuten erst in der 63.Minute die erste erfolgversprechende Aktion, die Leo Ettlmayr mit einem Kopfball übers eigene Tor zunichte machte, vorher war offensiv nicht viel zu sehen, zu dominant und kopfballstark agierte unsere Abwehr. In der letzten Viertelstunde nahmen die Bramberger dann mehr Risiko, verstärkten ihre Angriffsbemühungen, für eine echte Torchance reichte es aber nicht. Als dann Kapitän Chris Hübl aus einem Gestocher im Fünfer der Bramberger das 2:0 erzielte, war die Partie gelaufen.

Samstag, 26.08.2017, 17 Uhr:

SV Bürmoos : TSV esbo NEUMARKT 2:2 (1:1)

Tore für den TSV: Michi Kübler (45.+), Raimund Friedl (58.)

4x ALU und ein Elfer-Geschenk des ansonsten makellos agierenden Schiris Markus Tiefgraber verhindern einen Erfolg unserer über die gesamten 95 Minuten dominierenden Truppe!

Bei einem Bürmooser Konter legte sich ein Bürmooser den Ball etwas zu weit vor, einer unserer Verteidiger spielte ohne Feindberührung den Ball, der Bürmooser fällt theatralisch, obwohl sicher 1m vom Ball weg, der Schiri lässt sich täuschen und entscheidet auf Strafstoß. Dazu muß man allerdings bemerken, dass der Schiri durch den schnellen Konter die Aktion selbst nicht wirklich korrekt beurteilen konnte, weil er die Aktion von hinten und nicht von der Seite sah. Die gesamte Tribüne aber, Neumarkter UND Bürmooser sahen die Schwalbe! Die Neumarkter Proteste beim Assistenten blieben erfolglos, wahrscheinlich auch deswegen, weil der Assistent auf der Seite der Bürmooser Betreuerbank agierte und seine Ruhe haben wollte, leider!

In der Defensive agieren wir abgeklärt und souverän, lassen kaum etwas zu. So schossen die Bürmooser so wie die Halleiner und die Bramberger erst nach mehr als einer halben Stunde Spielzeit zum ersten Mal auf unser Tor!

Vorne aber agieren wir fehlerhaft, oft zu überhastet und auch die meisten Aktionen über die Seite bringen kaum Gefahr für den jeweiligen Gegner.

Allerdings muß man eingestehen, dass in allen Spielen der bisherigen Saison unsere Chancenauswertung nahezu katastrophal ist! Woran das liegt, das weiß niemand, Fakt aber ist, dass wir deswegen unnötig Punkte verlieren, die uns im Kampf um den angestrebten Wiederaufstieg in die RL West fehlen werden!

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