Freitag, 10.August 2018, 18.30 Uhr:

USV Thalgau : TSV esbo NEUMARKT 3:7 (2:2)

Die TSV-Tore: 4x Raimund Friedl (44. EM, 48., 63. EM, 73.), 2x Valdrin Kadrija (40., 58.), Hübl (60.)

Die erste Viertelstunde ging für unsere Jungs gar nichts. Zu nachlässig, zu pomadig, zu statisch, jeder zweite Pass ein Fehlpass, fürchterlich zum Anschauen!

8 von 10 Zweikämpfen gingen verloren, die Hausherren hatten immer einen oder zwei Mann mehr in Bewegung und ließen als „Underdog“ unsere ligaerfahrene, hochfavorisierte Truppe schlecht aussehen! Der jeweils ballführende Neumarkter hatte keine Sekunde Zeit, sich den Ball wie gewohnt herzurichten und so klappte anfangs das Herausspielen aus der Abwehr überhaupt nicht und die Thalgauer nützten den relativ engen Platz zu einem agressiven Forechecking, dem unsere Spieler anfangs offensichtlich auch mental nichts entgegen zu setzen hatten!

Dazu passt der frühe Führungstreffer in Minute 6! Ein zweifelhafter Foulpfiff führte zu einem Freistoß aus etwa 25m, den Franz Mrkonjic über die Mauer wunderbar im kurzen Eck versenkte!

Aber auch das war kein Weckruf für unsere Spieler, es ging einfach nicht viel und wenn etwas ging, dann gab es einen oft fragwürdigen Foulpfiff, insbesondere bei Szenen um die Kopfball-Duelle von Chris Hübl.

Als dann die Thalgauer in der 37.Minute mit einem schnellen Konter und einer mißglückten Rettungsaktion das 2:0 erzielten, schien das ein „schwarzer Freitag“ für den TSV zu werden! Doch genau umgekehrt kam es. War es der verletzte Stolz unserer Truppe, oder war es ein Nachlassen der Thalgauer im Gefühl des sicheren Sieges?

Freitag, 03.August 2018,  19 Uhr:

TSV esbo NEUMARKT - SAK 1914    0:4  (0:2)

Irgendwie erinnert der Verlauf dieses Spiels an das Auftaktmatch der Vorsaison gegen Bischofshofen. Unsere Truppe spielt mit, ist lange ebenbürtig, ist über weite Strecken sogar spielbestimmend, hat aber im Abschluß kein Glück! Dreimal Latte, ein zu Unrecht aberkanntes Tor, das der frühe Anschlußtreffer zum 1:2 gewesen wäre. Wir präsentieren uns um das Quäntchen biederer, der SAK mit einer extrem erfahrenen Defensive und einer Sturm-Qualität vom Feinsten agierte wie eine ausgebuffte Profitruppe und hatte für jede TSV-Variante ein adäquates Mittel! So gesehen muß man die Niederlage eingestehen und zur Kenntnis zu nehmen, das Ergebnis aber ist aufgrund des Spielverlaufes zu hoch ausgefallen!

Aber das alles wird überschattet durch eine Horrorszene in der 37.Minute!

Stefan Fuchsberger steigt auf einen Kopfball hoch, wird von einem Gegenspieler in der Luft unterlaufen, verdreht sich,  fällt aus etwa eineinhalt Metern rücklings auf den Boden und bleibt regungslos liegen! Der Schiri befand diese Attacke als normale Spielszene und ließ weiterspielen. Einzig der sportliche Leiter des TSV, Ewald Lindenthaler und unser Spieler Valdrin Kadrija registrierten, dass da was gravierendes passiert sein müsse, eilten zum Liegenden. Sie sahen, dass Stefan beim Aufprall die Zunge verschluckt hatte, Valdrin schaffte es, die Zunge wieder in die Mundhöhle zu ziehen, dann drehten sie Stefan in die Seitenlage. Die Physio-Frauen vom SAK und TSV blieben bis zum Eintreffen von Arzt und Rettung bei ihm. Stefan wurde vorsorglich zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht und nach etwa 30 Minuten konnte die Partie beim Stand von 2:0 für den SAK fortgesetzt werden.

Wir alle hoffen, dass Stefan dieses Malheur ohne weiteren Schaden übersteht und wir ihn bald wieder in seiner unbekümmerten Spielweise am Feld agieren sehen – ALLES GUTE !

Fazit: der SAK verwertet seine Chancen, der TSV scheitert wieder einmal an der mangelnden Chancenauswertung!

Freitag, 20.07.2018, 19 Uhr:

Union Henndorf : TSV esbo NEUMARKT 0:7 (0:3)

Tore für den TSV: Leukermoser (3.), Leitner (9., 62.), Friedl (15., 55.), Pecho (56.), Hübl (82.)

Das Spiel hat kaum begonnen und ist schon entschieden. Der TSV startet mit hohem Druck und gutem Flügelspiel, 15 min – 3:0 – alles erledigt. Danach legt der TSV den Schongang ein, spielt aber weiter gegen schwache Henndorfer gefällig weiter und bringt das Spiel ohne Mühe ins Ziel.

Fazit:

Der TSV zeigt phasenweise tolles Flügelspiel über beide Seiten, mit schönen diagonalen Spielverlagerungen und gefährlichen Flanken. Henndorf ist ein dankbarer Gegner und darf nach diesen 90 min froh sein, nicht völlig unter gegangen zu sein, da der TSV im Abschluß viel zu viel liegen gelassen hat.

Die Aufstellung:                                       Kaltenhauser

                                       Fuchsberger   Huber-Rieder   Ettlmayr   Leitner

                                            Kadrija        Kreuzer   Friedl   Veselinovic

                                                              Hübl      Leukermoser          

Auf der Bank: Fuchs, Acar, Pär, Pecho, Lindner

Austausch:       24.Minute: Bernhard Pecho für Veselinovic

                        57.Minute: Andreas Pär für Leukermoser

                        61.Minute: Hasan Acar für Friedl

Freitag, 27.Juli 2018, 19 Uhr:

USV Hallwang : TSV esbo NEUMARKT   7:6 i.E. (4:4, 1:2)

Tor für den TSV: Raimund Friedl (7.; 46.) Benjamin Leukermoser (43.), Hübl (54.)

Das war ein Match aus der Kategorie „Selbstfaller“!

Chancen für einen klaren Sieg waren genug vorhanden, außer den 4 Toren waren es weitere 7-8 100%ige, aber wenn man so unkonzentriert zu Werke geht wie zeitweise unsere Truppe dies tat, dann ist man wohl selbst schuld. Auffällig auch, dass immer dann, wenn man vorne ein Tor geschossen hatte, die Hausherren kurz darauf einen Fehler unserer Abwehr nutzen konnten. Daher gelang es unseren Jungs einfach nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen, mussten in der 89,Minute dann auch noch den 4:4-Ausgleich hinnehmen und waren im dadurch notwendigen Elferschiessen mit 7:6 die Unterlegenen.

Den Hallwangern muß man aufrichtig gratulieren, sie fighteten unermüdlich, stecken eine rote Karte weg und machten in Unterzahl aus einem 2:4-Rückstand noch das 4:4 !

Unserer Elf sah man an, dass sie in dieser Formation noch nie zusammengespielt hatten und möglicherweise in den Köpfen unserer Jungs schon der Fokus auf das Auftakt-Spitzenmatch gegen den SAK1914 gerichtet war!

Die Aufstellung   :                                         Fuchs

                              Fuchsberger Huber-Rieder  Ettlmayr  Leitner      

                                           Leukermoser     Pär       Friedl     Kreuzer  

                                                    Kadrija                Hübl

Auf der Bank: Acar; Veselinovic, Pecho, Lindner

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